Gleichgewicht – Suche nach Halt

Gleichgewicht – Suche nach Halt

Der Prozess des Entstehens, im fließenden Übergang zum Vergehen, ist ohne Anfang und Ende. In diesem Strom treiben die Existenzen und wirbeln durch die Zeit.

Ruhe und Beständigkeit herrschen nur in den mehr oder weniger langen Zuständen der Gleichgewichtigkeit der einwirkenden Kräfte. Hier scheinen die Turbulenzen beruhigt und zum Stillstand gekommen zu sein. Diese Periode erzeugt ein Gefühl von Sicherheit.

Die bewegenden Kräfte sind immer noch aktiv vorhanden. Gegeneinander wirkend, egalisieren und stabilisieren sie sich jedoch. Um die Periode der Stabilität und Sicherheit zu verlängern muss permanente Anstrengung aufgebracht werden. Jeder überhandnehmenden Kraft muss eine verstärkte Gegenkraft entgegengesetzt werden.

Der Halt und die damit verbundene Sicherheit sind nichts Festes. Die gegeneinander wirkenden Kräfte können jederzeit wieder in turbulente, chaotische, haltlose Bewegungen kommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.