Archiv für den Monat: Februar 2014

Gleichgewicht menschlich-animalisch: der Löwenmensch

Gleichgewicht von Animalischem und Menschlich-Geistigem. Der Mensch mit Tiernatur:

der „Löwenmensch“ , eine der ältesten Skulpturen weltweit, ca 40 000 Jahre alt, Mammutelfenbein, ca 31 cm hoch, gefunden in der Hohlenstein – Höhle im Lonetal bei Ulm, jetzt im Ulmer Museum

Schon am Beginn unserer menschlichen Kultur wurde der Mensch als von zwei Kräften bestimmt gesehen: Menschnatur und Tiernatur. Der „Löwenmensch“ zeigt diese Dualität. Ich sehe den Menschen immer noch davon beherrscht. Da hat sich in den 40 000 Jahren grundsätzlich nicht viel geändert. Die Entwicklung der Kultur ist der Versuch das Tierische im Menschen durch ein geistiges Gegengewicht zu zähmen. Wird dieses Gegengewicht nicht gepflegt kommt wieder die Bestie durch.

So ist die erste plastische menschliche Darstellung immer noch aktuell. Dieser Steinzeitkünstler hat die wesentliche Problematik des Menschseins erfasst und permanent gültig dargestellt. Der „Löwenmensch“: nicht nur die älteste , sondern auch die bedeutendste Darstellung des Menschen.

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Foto: Ulmer Museum

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Liest man den Titel des Artikels aus Spiegel Online „Eric Schmidt: Google-Manager bekommt 106 Millionen Dollar Bonus“, fragt man sich, ob solch große Gehaltssummen für „Verdienste im Unternehmen“ gerechtfertigt und sinnvoll sind – für mich auch eine Frage des Gleichgewichts, eine Frage der Verteilung von Ressourcen. Es steht außer Frage, dass jeder für seine Leistungen entlohnt werden soll und dass Menschen in Führungspositionen mit hoher Verantwortung dies anders entlohnt bekommen als andere, aber 106 Mio. Dollar…?